
Das Induktionshärten ist ein Randschichthärten und gehört zur Gruppe der gefügeumwandelnden Verfahren. Die chemische Zusammensetzung wird nicht verändert. Es können demnach in der Regel nur Stähle mit ausreichend hohem Kohlenstoffgehalt behandelt werden.
Die großen Erwärmungs-geschwindigkeiten machen es möglich, Werkstücke nur in der Randschicht zu härten. Außerdem kann die Wärmebehandlung auf eine örtlich begrenzte Zone konzentriert werden (partielles Härten).
Da die meisten Konstruktionsteile des Maschinenbaus nicht gleichmäßig über den Werkstückquerschnitt beansprucht werden, sondern sich Verschleiß und Wälzpressung auf die Werkstückoberflächen richten, beeinflußt die Induktions-Oberflächenhärtung deshalb die Randzoneneigenschaften des Werkstoffes so, dass die Beanspruchungen vom Bauteil besser ertragen werden können. So kommt es in erster Linie auf eine Härtesteigerung der gesamten Werkstückoberfläche oder eines Teils derselben an. Dadurch steigt die Verschleißfestigkeit und der Widerstand gegen hohe örtliche Flächenpressung an.
Es können Werkstücke bis zu einer Länge von 5.000 mm, einem Ø von 400 mm und einem maximalen Stückgewicht von 4.000 kg induktiv gehärtet werden.
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